28.03.2019
topex bei der Transferplattform BW Industrie 4.0
Mixed Reality im Sondermaschinenbau
Inbetriebnahme mit Hilfe "digitaler Zwilling"
Die Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0 (TPBW I4.0) wurde von den Hochschulen Aalen, Reutlingen und Esslingen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis Stiftung und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gegründet.

Mit der Industrietagung am 28.3.2019 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart zeigt die TPBW I4.0 gemeinsam mit den Industriepartnern erfolgreich umgesetzte Transferprojekte.
Eröffnet wurde die Tagung durch die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in BW Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Dies verdeutlicht den Stellenwert dieser Veranstaltung. Baden-Württemberg sorgt mit vielen Technologieführern rund um das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 für die dringend notwendigen Innovationsschübe auf diesem Gebiet.

Am Gemeinschaftsstand der Hochschule Esslingen und der topex GmbH informierten sich die Besucher über den sogenannten „digitalen Zwilling“.
Ein „digitaler Zwilling“ bezieht sich auf ein computergestütztes Modell eines materiellen oder immateriellen Objekts, welches für verschiedene Zwecke verwendet werden kann.
In dem vorgestellten Projekt wurde dazu von topex ein Standard topex 7000 Etikettendrucker, sowie ein flexibles 5-Achs Robotersystem zur Applikation von Etiketten in die „virtuelle Welt“ übernommen. Die Hochschule Esslingen entwickelte das entsprechende Softwareumfeld.

Haupteinsatzgebiet ist die Produktions- und Automatisierungstechnik. Digitale Zwillinge bilden Anlagen über den gesamten Lebenszyklus (Konstruktion, Inbetriebnahme, und Betrieb) ab. Schon während der Planung können Ingenieure Simulationsmodelle nutzen, um Abläufe zu optimieren. Ist die Anlage in Betrieb, können die gleichen Simulationsmodelle verwendet werden, um Abläufe und Produktion weiter zu optimieren.

Bei topex ist man überzeugt, dass diese Technologie zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, da vor allem kostenintensive, zeitaufwendige und kritische Inbetriebnahmeprozesse im Vorfeld virtuell umgesetzt werden können. 
Weitere sehr interessante Fachvorträge und Praxisbeispiele zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 rundeten diese gelungene Veranstaltung ab.